Montag, 19. november 2007
Habe aus gegebenem Anlass mich heute wieder über seltsame Behauptungen mokieren müssen:
Angeblich ist es ein besonders bedeutsames Symptom für bestimmte Formen des Autismus, dass die derart Behinderten die Mimik ihrer Mitmenschen nicht gebührend als relevante Informationen darüber
berücksichtigen (können), wie es um deren gegenwärtigen Gemütszustand bestellt ist!
Da frage ich mich doch, warum nicht alle Angehörigen des ostasiatischen Raumes, in deren gesellschaftlicher Kultur es seit Jahrtausenden verpönt ist, sich seine Gefühle an der
Nasenspitze ablesen zu lassen, in Bausch und Bogen als schwerst geschädigt aus psychologischer Sicht einzuschätzen sind.
(Auch wegen solcher Albernheiten sind mir Psychologen, Soziologen, Pfarrer und andere beufsmässigen Besserwisser ein Gräuel: entweder sind sie überheblich oder heuchlerisch oder beides, wie sonst
kann ein Mensch damit Geld verdienen wollen, indem er anderen Erwachsenen sagt, wo es langgeht, angesichts der unendlich grossen Unwissenheit über die genauen Ablaufmechanismen in menschlichen
Gehirnen....)
von Reflektor
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