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  • : Dies ist ein Versuch, im dafür bestens geeigneten Medium lediglich Gedanken auf andere Gedanken treffen zu lassen ohne Kenntnisse über den Denker, die doch nur zu voreiliger Interpretation des Gelesenen verlocken können.

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Sonntag, 18. november 2007
Warum teilt jemand unaufgefordert seine Gedanken einer mehr oder minder desinteressierten Öffentlichkeit mit?

Antwort:
Weil es ihm schwer fällt, sie für sich zu behalten. So geht es mir auch. Ob allerdings krankhafte Wichtigtuerei oder nur die Angst vor der geistigen Vereinsamung wiederum hierfür der Grund ist,mag der geneigte Leser selbst beurteilen...
von Reflektor veröffentlicht in: Motivation
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Montag, 19. november 2007
Habe aus gegebenem Anlass  mich heute wieder  über seltsame Behauptungen  mokieren müssen:
Angeblich ist es ein besonders bedeutsames Symptom für bestimmte Formen des Autismus, dass die derart Behinderten die Mimik ihrer Mitmenschen nicht gebührend als relevante Informationen darüber berücksichtigen (können), wie es um deren gegenwärtigen Gemütszustand bestellt ist!


Da frage ich mich doch, warum nicht alle Angehörigen des ostasiatischen Raumes, in deren gesellschaftlicher Kultur es seit Jahrtausenden verpönt ist, sich seine Gefühle an der Nasenspitze ablesen zu lassen, in Bausch und Bogen als schwerst geschädigt aus psychologischer Sicht einzuschätzen sind.

(Auch wegen solcher Albernheiten sind mir Psychologen, Soziologen, Pfarrer und andere beufsmässigen Besserwisser ein Gräuel: entweder sind sie überheblich oder heuchlerisch oder beides, wie sonst kann ein Mensch damit Geld verdienen wollen, indem er anderen Erwachsenen sagt, wo es langgeht, angesichts der unendlich grossen Unwissenheit über die genauen Ablaufmechanismen in menschlichen Gehirnen....)
von Reflektor veröffentlicht in: Motivation
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Montag, 19. november 2007
Zumindest bei uns  in der westlichen Welt rennen die Meisten wie besessen dem Geld und/oder der Macht hinterher.....

Interessanterweise passieren aber mehr Kapital- und Gewaltverbrechen aus sogenannter "Leidenschaft" als aus Habgier.
Und schaut man sich die Motivationskette bei den Eigentumsdelikten an, so stellt man fest, dass auch hier letztendlich nicht die Überlebensnot, sondern das gefühlsmässige Verhältnis zu anderen Menschen und der Gesellschaft als Ganzes die eigentliche Triebfeder in den meisten Fällen ist.


Geht es also in Wahrheit vielleicht doch um nichts Anderes als um Liebe, bzw. die Angst, nicht genug davon zu erhalten? Aber was hat Liebe mit Geld zu tun?

Warum wird die Frage: "Liebst Du mich?" so oft einfach bejaht ohne die Gegenfrage: "Was meinst  Du damit genau?"

Die meisten gescheiterten Beziehungen waren von Beginn an dazu verurteilt, weil (trotz allen guten Willens und aller Ehrlichkeit) aneinander vorbei geredet wurde, ohne es zu merken. Wer selbst nicht weiss, was genau "Liebe" bedeutet, wird selten den Erwartungen des Anderen (besonders, wenn der es auch nicht besser weiss,) entsprechen können.
Dass Menschen im Laufe ihrer Entwicklung sich zudem auch ändern, macht die Sache kaum leichter, oder....?

von Reflektor veröffentlicht in: Grundsätzliches
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Donnerstag, 22. november 2007
Vor aller Zeit war NICHTS.
Im NICHTS erwachte GOTT.
Und GOTT merkte, dass ES allwissend war. Und allmächtig. Und allzeitig.
Und SIE dachte:


"Nun weiss ich also, was ich wann und mit welchem Ergebnis mit meiner Allmacht anfangen würde.
Wobei der jeweilige Zeitpunkt für mich als unendliches Wesen keine Bedeutung hat.
Alles, was ich vermag, ist für mich schon jetzt vollendet.
Welche Ergebnisse eine Schöpfung hätte, weiss ich schon jetzt.
Wieviel Zeit ich mir damit auch liesse, für mich als zeitloses Wesen käme es immer auf ein Jetzt hinaus.
Menschen zu schaffen und in Versuchung zu führen, macht auch keinen Spass, ich weiss ja schon jetzt, wie sie sein würden.
Ich kenne keine Ungewissheit.
Damit gibt es für mich auch keine Spannung, keine Hoffnung.
Nur ewige Langeweile.
Es sei denn, ich verzichte auf einen Teil meiner Fähigkeiten.
Aber dann bin ich nicht mehr allmächtiger GOTT."


Und GOTT erkannte die absolute Sinnlosigkeit des eigenen SEINS.
Und daher entschloss ER sich schon im Moment des Erwachens,
sich zu vernichten.

Und es geschah also.

Milliarden Jahre später entschlossen Wesen auf einem kleinen Planeten irgendwo im Universum sich dazu, diesem Vorgang den Namen URKNALL zu geben.
Lange nachdem sie, weil es keinen gab, sich für alle Fälle mal GOTT einfach ausgedacht hatten. (In der irrtümlichen Annahme, dass dies ja nicht schaden könne!)
von Reflektor veröffentlicht in: Grundsätzliches
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